Monday, August 15, 2016

Rezension: Gläsernes Schwert von Victoria Aveyard

In letzter Sekunde wurden Mare und Prinz Cal von der Scharlachroten Garde aus der Todesarena gerettet. Die Rebellen hoffen, mit Hilfe der beiden den Kampf gegen die Silber-Herrschaft zu gewinnen. Doch Mare hat eigene Pläne. Gemeinsam mit Cal will sie diejenigen aufspüren, die sind wie sie: Rote mit besonderen Silber-Fähigkeiten. Denn auch der neue König der Silbernen, ihr einstiger Verlobter, hat es auf diese Menschen abgesehen. Aber schnell wird klar, dass er eigentlich nur eins will – und zwar um jeden Preis: Mare. 






Buchdetails:

Die Farben des Blutes, Band 2: Gläsernes Schwert (Hardcover)
Gehört zur Serie: Die Farben des Blutes
D: 21,99 €
A: 22,70 €
Größe15,00 x 22,00 cm
Seiten576
Alterab 14 Jahren
ISBN978-3-551-58327-7

Quelle: Carlsen

Meine Gedanken zum Buch:

Da ich Die rote Königin fantastisch und sehr spannend fand, konnte ich es kaum abwarten, endlich die Fortsetzung zu lesen. Leider konnte mich Band 2 nicht genauso überzeugen, wie Band 1, dennoch bin ich froh, dass ich dieses Buch gelesen habe, denn ich mag die einzigartige Welt, die Victoria Aveyard erschaffen hat, sehr.

Was mir an Gläsernes Schwert nicht so gut gefallen hat, war, dass es meiner Meinung nach ein wenig langsam war, und nicht ganz so aktionsreich, wie der Vorgänger. Ich kann mich noch erinnern, dass ich Die rote Königin regelrecht verschlungen habe, aber wenn es um Band 2 geht, dann habe ich für meine Verhältnisse ziemlich lange gebraucht, um es zu beenden.

Mare hat mir in Band 1 super gut gefallen, aber ich weiß nicht so recht, wie ich jetzt über sie denke. Klar, sie ist nicht perfekt, und das macht sie dann für Leser sympathisch und authentisch, aber meiner Meinung nach war sie in diesem Buch sehr selbstgerecht und selbstbezogen, und hat geglaubt, dass nur sie alleine die ganze Welt retten kann; sie hat egoistische Entscheidungen getroffen, andere verletzt und war einfach keine gute Freundin.

Cal hingegen fand ich toll. Ich mochte ihn ja schon in Band 1 sehr, aber in dieser Fortsetzung habe ich ihn noch mehr liebgewonnen. Er tat mir so leid, denn ihm ist so viel Unrecht widerfahren, er ist einfach ein Opfer, besitzt aber so viele positive Eigenschaften und versucht, immer das Richtige zu tun.

Maven konnte ich nicht leiden, dennoch hat er mich als Bösewicht fasziniert und ich bin gespannt, wie sich seine Beziehung zu Mare in Band 3 entfalten wird.

Was die Liebe in diesem Jugendroman angeht, kann ich nur sagen, dass ich ein wenig enttäuscht bin, aber da so einiges los war, und Mare sehr viel mit sich selbst zu kämpfen hatte, kann ich schon nachvollziehen, dass die Romantik da ein wenig zu kurz kam.

Der Plot dieser Fortsetzung war schon sehr interessant, vor allem was die neuen Protagonisten angeht und deren Rekrutierung. Und auch wenn das Buch an manchen Stellen für meinen Geschmack zu langsam war, so muss ich zugeben, dass Gläsernes Schwert trotzdem eine spannende Story war, vor allem, wenn man das Ende des Buches in Betracht zieht.

Deshalb freue ich mich sehr auf Band 3, denn ich muss unbedingt erfahren, wie Mares Geschichte weitergeht, und ob sie mich wieder als Protagonistin überzeugen kann (das Ende von Gläsernes Schwert ist schon mal ein guter Anfang).

Insgesamt war Gläsernes Schwert trotz einiger kleiner Schwächen eine solide Fortsetzung, die dank authentischer (wenn auch fehlerhafter) Protagonisten glänzen konnte, sowie dank eines überwiegend spannenden Plots und einer tollen Mischung aus dystopischen und fantastischen Elementen.

Rating:

3,5 von 5 Sternen

Anmerkung:  Ich möchte mich gerne beim Carlsen Verlag für das schöne Rezensionsexemplar bedanken!

Andreea

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